Was tun, wenn das Wasser in der Zisterne stinkt?

Was tun, wenn das Wasser in der Zisterne stinkt?

Zeit zum Lesen: ca. 7 Minuten.

Läuft Regenwasser in die Zisterne, gelangen oft Laub, Blütenstaub, Vogelkot und andere organische Stoffe mit hinein. Werden diese nicht ausreichend herausgefiltert, können sie sich im Wasser zersetzen und unangenehme Gerüche verursachen.

Stinkt das Wasser in der Zisterne, liegt das meist an organischen Einträgen, Sauerstoffmangel und faulendem Bodenschlamm. Entscheidend sind dann saubere Vorfilterung, regelmäßige Kontrolle und bei Bedarf Belüftung oder Reinigung. Welche Maßnahme sinnvoll ist, hängt auch davon ab, ob das Wasser nur zum Gießen oder zusätzlich als Brauchwasser im Haus genutzt wird.

Gründe für die üble Geruchsbildung: Warum die Zisterne stinkt

Regnet es, rinnt das Wasser über Dach und Zufluss in die Zisterne, den Wassertank oder die Wassertonne. Mit dem Regenwasser werden auch Blütenstaub, Vogelkot, Laub oder andere organische Substanzen vom Dach in den Tank gespült. Filter können den gröbsten Schmutz auffangen. Je größer die Zisterne oder der Tank ist, desto mehr Wasser kann gesammelt werden. Regnet es längere Zeit nicht, sinkt der Gehalt an Sauerstoff, der sich im Wasser befindet. Das „gefällt“ den anaeroben Fäulnisbakterien, weil sie dann am besten gedeihen können. Sie zersetzen die organischen Substanzen im Regenwasser und bilden gemeinsam mit den organischen Substanzen eine schwarze Schicht auf dem Boden der Zisterne. Beim Abbau dieser organischen Einträge durch die anaeroben Fäulnisbakterien bildet sich Schwefelwasserstoff, der dann dafür sorgt, dass das Zisternenwasser stinkt.

Typische Ursachen für stinkendes Zisternenwasser

In den meisten Fällen lässt sich eine stinkende Zisterne auf einige typische Ursachen zurückführen:

  • Laub und organische Einträge
    Blätter, Blütenstaub oder Vogelkot gelangen über Dach und Dachrinne in die Zisterne und beginnen sich im Wasser zu zersetzen.
  • Sauerstoffmangel im Wasser
    Stehendes Wasser enthält wenig Sauerstoff. Unter diesen Bedingungen bilden Bakterien Schwefelwasserstoff – der typische Geruch nach faulen Eiern.
  • Schlammablagerungen am Zisternenboden
    Organische Sedimente sammeln sich über die Zeit am Boden und können dauerhaft Faulprozesse verursachen.
  • Verschmutzte Dachrinnen oder fehlende Filter
    Sind Dachrinnen stark verschmutzt oder fehlt ein Regensammler, gelangen große Mengen Schmutz in die Zisterne.
  • Tiere oder Insekten im Wasserbehälter
    Kleintiere können in offene Behälter gelangen und sich im Wasser zersetzen.
  • Zu warme Lagerung des Wassers
    Hohe Temperaturen fördern das Wachstum von Bakterien und Algen und beschleunigen biologische Prozesse.
  • Lange Standzeiten des Wassers
    Wird Regenwasser längere Zeit nicht genutzt, fehlt der natürliche Austausch und das Wasser kann schneller „umkippen“.

Soforthilfe bei stinkendem Zisternenwasser

  1. Dachrinne, Zulauf und Filter reinigen
    Entfernen Sie Laub, Schlamm und grobe Verschmutzungen, bevor neues Regenwasser nachläuft.
  2. Wasser auf Bodenschlamm und tote Tiere prüfen
    Starke Gerüche haben oft eine konkrete Ursache am Boden oder im Behälter.
  3. Stagnation vermeiden
    Wird das Wasser längere Zeit nicht genutzt, steigt das Risiko für Sauerstoffmangel und Faulprozesse.
  4. Wasser möglichst kühl halten
    Schattige Standorte und geringe Erwärmung bremsen das Wachstum von Fäulnisbakterien.
  5. Bei anhaltendem Geruch belüften oder reinigen
    Bleibt der Geruch trotz Vorfilterung bestehen, helfen meist nur Belüftung, Umwälzung oder eine gründliche Reinigung.

Präventive Lösungen für Wasser- oder Regentonne

Wenn Sie Regenwasser in einer offenen Wasser- oder Regentonne sammeln, gelangen häufig Blätter, Blütenstaub oder andere organische Stoffe mit hinein. Diese zersetzen sich im Wasser und können schon nach kurzer Zeit unangenehme Gerüche verursachen. Daher lohnt es sich, bereits beim Einleiten des Regenwassers grobe Verschmutzungen herauszufiltern.

Eine einfache Maßnahme ist ein Deckel mit feinem Drahtgeflecht auf der Regentonne. Dadurch bleiben Blätter und größerer Schmutz draußen. Noch effektiver ist jedoch ein Regensammler mit integriertem Sieb, der direkt im Fallrohr installiert wird. Er filtert Laub und Schmutz bereits aus dem Regenwasser, bevor es überhaupt in die Regentonne gelangt.

Wenn nur eine Regentonne angeschlossen wird, reicht meist ein einfacher Regensammler mit Sieb.

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Der Regensammler wird direkt ins Fallrohr eingesetzt und leitet gefiltertes Regenwasser über einen Schlauch in die Regentonne. Ein integriertes Edelstahl-Sieb hält Blätter und groben Schmutz zurück, sodass weniger organisches Material in die Tonne gelangt – und Gerüche deutlich seltener entstehen.

Vorteile: Edelstahl-Laubfilter, einfache Montage im Fallrohr, automatische Überlauf-Rückleitung sowie geeignet für Regentonnen, Regenfässer und IBC-Tanks.

Wichtig ist außerdem ein schattiger Standort der Regentonne, da Wärme die Vermehrung von Fäulnisbakterien beschleunigt. Wird das Wasser längere Zeit nicht genutzt, sollte die Tonne gelegentlich geleert und gereinigt werden.

Vorfilter für größere Regenwasserspeicher

Je größer das Volumen Ihres Wassertanks ist, desto länger reicht bei trockenen Perioden das Wasser. Daher sollten Sie besonders bei einem großen Fassungsvermögen nicht nur mechanische, sondern auch biologische Filter nutzen, damit Ihr Regenwasser nicht fault und stinkt. Da sich die anaeroben Fäulnisbakterien in einer sauerstoffarmen Umgebung am wohlsten fühlen, hilft es, wenn Sie einen solarbetriebenen Belüfter in den Wassertank einsetzen. Dieser sorgt dafür, dass auch bei längeren Trockenperioden das Wasser im Tank mit Sauerstoff angereichert wird, so dass Fäulnisbakterien und damit Gestank keine Chance haben.

Für größere Dachflächen oder dauerhafte Regenwassernutzung sind leistungsfähigere Fallrohrfilter sinnvoll.

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Filtert Verschmutzungen aus dem Regenwasser, füllt den Regenspeicher automatisch und verhindert ein Überlaufen des vollen Tanks. Leichte Installation. Optional erhältliches Zubehör / Verbindungsset beachten.

Lösungen für die Zisterne

Eine Zisterne sammelt ebenfalls Regenwasser in oft größeren Mengen. Dieses kann zum Gießen im Garten, aber auch zur Klospülung oder Wäschewaschen genutzt werden. Riecht das Wasser in der Zisterne faulig, enthält es zu wenig Sauerstoff und die anaeroben Fäulnisbakterien können sich vermehren. Mechanische und biologische Filter reinigen das Regenwasser, so dass nur wenige organische Substanzen in die Zisterne gelangen können. Ein Belüfter bringt Sauerstoff ins Wasser. Das gleiche geschieht, wenn es regnet oder Sie frisches Wasser in die Zisterne leiten. Wenn das Zisternenwasser stinkt, obwohl ausreichend Sauerstoff im Wasser ist, sollten Sie das Wasser ablassen und die Zisterne reinigen. Die Zisterne stinkt nämlich auch, wenn sich unten im Wasser tote Tiere befinden.

Erfahrungsberichte zeigen, dass die einfache Installation einer Luftmembranpumpe (bzw. eines Teichbelüfters) schon nach kurzer Zeit erstaunliche Verbesserungen mit sich bringen kann. Batteriebeetriebene Modelle eigenen sich nur bedingt; mit Solarstrom bzw. herkömmliche betriebene Pumpen machen mehr Sinn. Der Sprudelstein wird dann mittig auf dem Grund des Wasserbehälters platziert, damit eine effektive Belüftung inklusive geringer Wasserumwälzung erfolgen kann. Welches Modell optimal geeignet ist, entscheiden individuelle Faktoren wie Wassertiefe und Pumpenluftdruck.

Produktempfehlung: Teichbelüfter zur Umwälzung des Zisternenwassers

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Die gezeigten Teichbelüfter können sehr gut für die Umwälzung des Zisternenwassers zweckentfremdet werden. Kombiniert mit einer Zeitschaltuhr sollte man den Teichbelüfter täglich für ein paar Stunden laufen lassen, optimalerweise in der Nacht. Ein ununterbrochenes Laufenlassen verbietet sich von selbst, denn sonst würde an heißen Tagen aufgewärmte Umgebungsluft in das kühle Zisternenwasser gepumpt. Ein Aufwärmen des Zisternenwassers gilt es unbedingt zu vermeiden, denn die unerwünschten Bakterien vermehren sich in kühlerem Wasser langsamer.

Die meisten Teichbelüfter werden in der Regel über einen herkömmlichen 220 V Anschluss betrieben; die mitgelieferten Schläuche erlauben eine spritzwassergeschützte Installation außerhalb des Sicht- und Hörfeldes. Bei einer Tiefe von 1,5 – 2 m funktionieren diese Geräte Erfahrungsberichten zufolge noch sehr gut; größere Tiefen ab 2,5 Metern bleiben auszutesten (Hinterlassen Sie uns gerne Ihren Kommentar dazu).

Welche Lösung passt zu Ihrer Zisterne?

  • Nur Gießwasser:
    Setzen Sie auf pflanzenverträgliche, biologische Lösungen und vermeiden Sie ungeeignete Zusätze.
  • Brauchwasser im Haus:
    Achten Sie auf Mittel, die für Toilettenspülung oder Wäsche geeignet sind.
  • Starker Bodenschlamm oder tote Tiere:
    Zuerst reinigen, erst danach mit Belüftung oder geeigneten Zusätzen stabilisieren.

Wenn Reinigung und Belüftung nicht ausreichen: Mittel gegen stinkende Zisterne

Es gibt jedoch auch andere erprobte Mittel, die verhindern, dass Sie in die Tiefe steigen müssen, um die Zisterne zu reinigen.

Zusatz für Brauchwasser im Haus

Wird Zisternenwasser als Brauchwasser zum Wäschewaschen oder für die Toilettenspülung verwendet, kann es passieren, dass sich der Geruch des modrig riechenden Wassers beispielsweise auf die Kleidung überträgt, oder sich im Haus verteilt.

Das Produkt S-Pro® ZisternenKlar ** verspricht, zu täglich klarem und geruchsfreiem Zisternenwasser zu verhelfen, indem es nicht nur die anaeroben Fäulnisbakterien wirksam bekämpft, sondern auch Algen. Das Mittel wirkt fungizid – und tötet damit sowohl Pilze und Flechten, als auch deren Sporen – und gleichzeitig germozid, das heißt, es wirkt gegen die Fäulnisbakterien. Dosierung und Anwendung gehen leicht von der Hand, und der Einsatz des Produktes ist im Vergleich zu manch anderer Maßnahme wesentlich wirtschaftlicher.

Nach der ersten Behandlung mit S-Pro® ZisternenKlar mit reichen ganze 50 Milliliter wöchentlich auf zehn Kubikmeter Zisternenwasser aus, um das Wasser in der Zisterne dauerhaft klar zu halten. So können sich selbst bei längeren Trockenperioden, in denen nur wenig frisches Regenwasser in die Zisterne gelangt, keine Fäulnisbakterien mehr entwickeln.

Bitte beachten Sie, dass dieses Mittel nur für das Brauchwasser im Haus geeignet ist, und nicht zum Gießen. Für Gießwasser sollten Sie besser auf das nachfolgende Produkt „BactoDes® GießwasserKlar“ zurückgreifen.

Zusatz für Brauchwasser in Haus und Garten

Soll das behandelte Brauchwasser nicht nur im Haus, sondern auch im Garten genutzt werden, muss darauf geachtet werden, dass das Mittel biologisch verträglich für Boden und Pflanzen ist. Außerdem muss verhindert werden, dass die Algen im Zisternenwasser die empfindlichen Düsen von Beregnungsanlagen verstopfen.

Das Produkt BactoDes® GießwasserKlar ** verspricht, nicht nur Algenwachstum und ein Umkippen des Wasser aktiv zu verhindern, sondern auch üble Gerüche biologisch zu entfernen. Das Mittel ist kein Biozid, sondern wirkt auf Basis von Mikroorganismen, die das eingetragene, organisches Material verstoffwechseln, und somit für klares, geruchsfreies und umweltverträglich einsetzbares Brauchwasser sorgen. Das Produkt nimmt keinerlei negativen Einfluß auf die parallel laufende Bioaktivität bereits vorhandener Mikroorganismen, und verspricht, die biologische Wertigkeit des Pflanzenbodes aktiv zu fördern.

Starke Kombination: Sauerstoff-Tabs zur Vorreinigung plus Mikroorganismen zur Stabilisierung

Das Bundle BactoDes® WasserKlar ** geht einen Schritt weiter, und kombiniert zwei hochwirksame Produkte, um unser Problem mit maximaler Effizienz anzugehen. Es besteht aus zwei hochwirksamen Produkten:

  1. Tabs, welche dem Wassersystem zugeführt werden, eine Vorreinigung des Zisterneninhalts bewirken und den Zisterneninhalt mit bioverfügbarem Sauerstoff anreichern.
  2. Das oben beschriebene Produkt „GießwasserKlar“, welches die Wasserflora auf Basis von Mikroorganismen stabilisiert, dem Entstehen von organischem Schwebematerial vorbeugt und ein „Umkippen“ des Zisternen- oder Teichwassers verhindert.

Beide Produkte wurden speziell entwickelt, um auf schonende und biologische Weise übelriechende Gerüche aus Zisternen und anderen Wassersystemen dauerhaft zu beseitigen.

Sie finden die vorgestellten Mittel unter den folgenden Links:

Mittel gegen üble Gerüche in Wasserzisternen online kaufen:

Wenn das Brunnenwasser stinkt – Ursachen und Maßnahmen

Alter, gemauerter Brunnen in einem Garten
Geruchsprobleme im Brunnen entstehen häufig durch Bakterien, Biofilm oder organische Einträge im Wasser. Bildnachweis: © Efraimstochter / pixabay.com

Egal, ob der Brunnen alt ist oder neu gebaut wurde: Fauliger oder nach „faulen Eiern“ riechender Brunneninhalt deutet oft auf Schwefelwasserstoff (H₂S) hin. Das Gas entsteht entweder natürlich im Grundwasser, durch schwefelbildende Bakterien im Brunnen oder Leitungssystem oder durch lange Stagnation. Seltener steckt eine Verunreinigung von außen dahinter.

Bevor Sie zu Zusätzen greifen, sollten Sie die Ursache eingrenzen. Riecht nur das warme Wasser, kann auch der Warmwasserbereiter beteiligt sein. Riecht bereits das Wasser direkt am Brunnen oder an allen Zapfstellen, liegt die Ursache eher im Brunnen oder im Leitungssystem. Sinnvoll ist außerdem ein kurzer Check am Brunnenkopf: Sitzt der Deckel dicht, sind Risse am Ausbaurohr erkennbar, und läuft Oberflächenwasser vom Brunnen weg statt dorthin? Genau dort beginnen viele Probleme.

Best Practice ist, nicht nur am Geruch herumzudoktern. Bei privaten Brunnen empfehlen Fachstellen mindestens eine jährliche Wasseruntersuchung, zusätzlich immer dann, wenn sich Geruch, Geschmack oder Aussehen verändern. Besonders wichtig sind dabei mikrobiologische Parameter; bei Verdacht sollten weitere Stoffe gezielt mitgeprüft werden.

Steckt der Geruch in organischen Ablagerungen oder bakteriellen Belägen, helfen meist nur saubere Grundlagen: Brunnen und Leitungen prüfen, Stagnation vermeiden, belastete Bereiche reinigen und den Brunnen bei Bedarf fachgerecht desinfizieren. Eine sogenannte Schockchlorung kann Schwefelbakterien zwar verringern, ist aber nicht in jedem Fall dauerhaft genug, wenn die eigentliche Ursache bestehen bleibt.

Als vorsichtige Ergänzung kann bei organisch bedingten Gerüchen ein biologischer Aktivator infrage kommen. Das Produkt BactoDes® RasantFree Granulat ** ist eigentlich für Abflüsse, Gruben und ähnliche Systeme gedacht. Der Hersteller nennt es jedoch bei verringerter Dosierung auch für die Wartung von Brunnen, Tanks und Gruben. Es arbeitet mit Mikroorganismen, Enzymen und Nährstoffen und soll organische Ablagerungen abbauen sowie Gerüche mindern.

Wichtig ist der Hinweis: Das ist keine Universallösung für belastetes Brunnenwasser und ersetzt weder eine Wasseranalyse noch die Prüfung auf bauliche Mängel oder Fremdwassereintrag. Wer das Mittel einsetzt, sollte sich an die aktuellen Herstellerangaben halten. Laut Anbieter enthält es Enzyme; allergische Reaktionen sind möglich.

Weiterführende Informationen

Beitragsbild: © Slavoljub Pantelic / Shutterstock.com

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18 Replies to “Was tun, wenn das Wasser in der Zisterne stinkt?”

  1. Guten Tag,
    wir haben seit 28 Jahren 2 Regenwasser-Sammler mit je 8 cbm. Betonschächte geschlemmt. Vor 2 Jahren haben wir die Beton Ringe neu geschlämmt und die Fugen abgedichtet. Unten war eine schwarze Schicht im Kleinlebewesen drin, ählich wie ein Kohlefilter. Das Wasser war immer klar und sauber. Wir haben eine Holzheizung von der auch Ruß in die Zisterne kam. Ebenfalls seit 3 Jahren haben wir eine Hochmoderne Holzheizung mit Partikelabscheider, es geht kein Ruß mehr über den Kamin aufs Dach.
    Seit wir die Zisterne geleert haben stinkt das Wasser immer wieder. Wenn ich Wasserbehälter zum gießen fülle lüftet der Gestank relativ schnell aus, das Wasser stinkt dann nicht mehr. Wir verwenden das Wasser für das WC, Waschmaschine und den Garten. Jetzt bin ich auf ihre Seite gekommen und eine Belüftung ist einleuchtend. Die Behälter haben einen Durchmesser von 2,5 m mit 8 cbm Inhalt.
    Welche Möglichkeit gibt es für uns.

    mit freundlichen Grüßen
    Barbara Epp

    1. Hallo Barbara,

      zunächst danke für Ihren Kommentar.

      Die Ursache für den auftretenden Gestank hängt in der Regel mit einer organischen Zerfallsproduktion zusammen, durch welche sich übel riechende Gase entwickeln. Irgendwann ist der Sauerstoff im Wassers aufgebraucht, und es „kippt“ um. Ist es erst mal soweit, liegen Aufwand und Investition für das „in Gang kriegen“ meist höher, als es bei präventiven Maßnahmen der Fall wäre. In einem solchen Fall sollte die Zisterne nicht nur geleert, sondern auch grundlegend gereinigt werden, um das Sediment aus dem Behälter zu entfernen. Die Art des Geruchs ist ein wichtiger Schritt der Ursachenanalyse. Riecht er nach faulen Eiern, lässt er auf den Abbau von organischen Schwefelverbindungen deuten. Die Ursachen können vielfältig sein – z. B. ausgelöste Sulfate aus minderwertigem Beton, oder eindringendes Grundwasser -, so dass man der Sache gezielt auf den Grund gehen müsste. Man sollte dann eine Wasseranalyse des Zisternenwassers vornehmen bzw. von einem Labor durchführen lassen, um Sicherheit zu haben.

      Der Ruß, der vormals über Ihr Dach in die Behälter eingespült wurde, wird sich zwar wie beschrieben abgesetzt, aber vermutlich keine Zersetzungsvorgänge begünstigt haben. Es stellt sich also zunächst die Frage, welche anderen organischen Stoffe in die Zisterne eingedrungen sein könnten. Da Sie beschreiben, dass das Wasser stets klar war, stellt sich die Frage nach einem Filtersystem wie Laubabscheider oder Regenfilter wohl eher nicht (denn sobald Sie ein effizientes Zisternenfiltersystem einsetzen, sollte das Eindringen von pflanzlichen und organischen Stoffen wie Blütenpollen, Laub, Kleintiere, Tierfell / Federn oder Tierkot weitestgehend verhindert werden).

      Da sich die angesprochene Grundreinigung bei Ihrer Anlage vermutlich nur schwer durchführen lässt, wäre vielleicht die Kombination aus dem oben beschriebenen Reinigungsmittel (zur ersten und begleitenden Behandlung) und einem Belüftungssystem einen Versuch wert. Damit sorgen Sie für eine Verbesserung der Wasserqualität, eine effektive Wasserumwälzung und kontinuierliche Sauerstoffversorgung. Nutzen Sie dazu einen Teichbelüfter mit einer ausreichenden Leistung. Kombinieren Sie ihn dann mit einer Zeitschaltuhr, und lassen Sie ihn nur nachts arbeiten (tagsüber würde in heißen Sommermonaten nur unnötige Wärme zugeführt).

      Viel Erfolg.

  2. Hallo,
    Sie schreiben, dass nach der Behandlung mit „S-Pro Zisternenklar“ unbedenklich gegossen werden darf. In der Produktbeschreibung und auch auf Nachfrage beim Hersteller geht allerdings Folgendes hervor: „S-Pro® ZisternenKlar ist für Anwendungen im Gießwasser und für Brunnenzisternen, die direkt oder indirekt mit dem Grundwasser in Verbindung stehen, nicht geeignet.“
    MfG
    C.Z.

    1. Hallo Zengerling,

      danke für diesen wichtigen Hinweis! Wir haben unseren Artikel entsprechend überarbeitet.

      Viele Grüße

    2. Verdammt, letzte Woche den Artikel gelesen, Produkt direkt gekauft, angewendet und nun musste ich feststellen, dass es doch nicht zum Gießen geeignet ist. Hoffentlich nehmen meine Pflanzen keinen Schaden, das wäre mehr als ärgerlich 🙁
      Hat jemand einen Tipp, was ich machen kann und was ich mit den restlichen ca. 6 m3 Wasser machen soll? Wir nehmen es ausschließlich zum Gießen und fürs Aquarium.

      1. Hallo Corinna,

        bitte setzen Sie sich einmal mit dem Hersteller bzw. in Vertriebler in Verbindung, und sprechen Sie ab, wie in Ihrem Fall vorzugehen ist. Sollten Sie bei profichemie.com eingekauft haben, erreichen Sie den Support über 07062 9242722. Möglicherweise zersetzen sich die fürs Gießwasser ungeeigneten Verbindungen, wenn Sie das Mittel nicht weiterhin auffrischen.

        Und bitte benutzen Sie das das jetzige Zisternenwasser keinesfalls für Ihr Aquarium. Dies sollte generell für alle in irgendeiner Form chemisch aufbereiteten Wässer gelten.

        Im Allgemeinen sollten immer Produktbeschreibung, Produktdaten- und Sicherheitsblätter sowie im Zweifelsfall der Support des Herstellers zu Rate gezogen werden.

        Viel Erfolg!

  3. Hallo Team,

    wir haben im Einfamilienhaus mit einer 5 m³ Beton Zisterne. Das war damals Vorschrift bei Neubau. Wir haben auch eine Solaranlage für Warmwasser auf dem Dach, das war ebenfalls Vorschrift. Wir nutzen das Zisternenwasser für Garten, Klospülung und Waschmaschine. Immer wenn es nach langen Trockenperioden regnet, stinkt das Wasser nach faulen Eiern. Ich habe den Verdacht, dass meine Solaranlage undicht ist, und sich Solarflüssigkeit zu dem Regenwasser mischt. Dieses fließt dann in die Zisterne, und das Wasser kippt um … ?

    Meine Frage lautet daher: Kann der üble Geruch mit der Solarflüssigkeit zusammenhängen?

    Bitte helfen sie mir weiter. Danke.

    1. Hallo Herr Rieg,

      dieses spezielle Problem ist aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen. Hier einmal der Versuch einer Einschätzung:

      Da Sie davon berichten, dass sich der Geruch immer nur nach langen Trockenzeiten bildet, sind zwei Ursachen wahrscheinlich:

      a) Mit dem Einsetzen des Regens werden in kurzer Zeit ungleich viele organische Substanzen ins Zisternenwasser gespült, welche die Zersetzung und die Geruchsbildung kurzfristig extrem beschleunigen. Die heißen Temperaturen in den Trockenperioden werden ihr Übriges dazu beitragen.
      b) Sie liegen mit Ihrer Vermutung vielleicht ganz richtig: Situationen, in denen unbeabsichtigt Solarflüssigkeit in das Zisternenwasser gelangt, kommen durchaus vor. Auch das kann zu einer Beschleunigung der anaeroben Abbauvorgänge führen, was wiederum im Umkippen des Wasser münden kann, und der damit verbundenem Geruchsbildung des Nutzwassers.

      In beiden Fällen gibt es Erfolgsberichte, in denen Benutzer dem Problem beikommen konnten.

      Erfolgversprechend ist das konstant-periodische Zuführen von Sauerstoff mittels eines Luftsprudlers. Das Wasser wird umgewälzt, und die Wasserqualität auch langfristig angehoben. Dies scheint in vielen Fällen schon ausreichend zu sein, um dem Problem beizukommen. In unserem Artikel haben wir beschrieben, wie man sich dem Problem nähern kann.

      Ein anderer, auch kurzfristig wirksamer Ansatz ist der Einsatz von Hilfsmitteln wie Zisternenklar oder Gießwasserklar. Aber bitte beachten Sie bei dem Zusatz von chemischen Mittel stets Herstellerangaben, Produktbeschreibung usw.

      Dennoch bleiben zru Eingrenzung des Problems noch einige Fragen offen, wie z. B.: Sind die Dachrinnen sauber? Wie steht es zum Fallrohre und / oder Ansaugleitungen? Wie wird gefiltert (Fallrohrfilter, Erdfilter, Filterplatte, …), und funktionieren die Filter noch zuverlässig? Wie ist der grundlegende Zustand der Zisterne? Welche Färbung (trüb / klar) und Geruch (schwefelig, säuerlich, süßlich) hat das Zisternenwasser? Welche Art von Ablagerungen sind zu erkennen?

      Wir wünschen viel Erfolg.

  4. Ich führe das Abwasser meiner Waschmachine (40 – 90 °C) über einen Sammelbehälter und einer Schmutzwasserpumpe in die Zisterne, genau wie das Regenwasser. Ich benutze die Zisterne nur für die Toilettenspülung. Fortan „stinkt“ das Wasser erbärmlich nach faulen Eiern.

    Frage: was mache ich falsch und wie kann ich es verbessern?!?

    MfG, für eine schnelle Rückmeldung.
    Mike

    1. Hallo Mike,

      auch hier kann aus der Ferne nur eine vorsichtige Diagnose gestellt werden. Wie mehrfach angedeutet, ist es in Bezug auf das zugeführte Regenwasser wichtig, dass das Wasser sauber ist bzw. ausreichend mechanisch und/oder biologisch gefiltert wird.

      Das – in Ihrem Fall über die Waschmaschine – zugeführte Grauwasser sollte immer mit einer Grauwasseranlage entsprechend aufbereitet und hygenisiert werden, ehe es der Zisterne zugeführt bzw. als Betriebswasser genutzt werden kann. Grauwasser enthält unter anderem Tenside (Waschmittel), Haare, Hautfette und -abreibungen. Dadurch ist es ohne Aufbereitung nicht gut lagerfähig, und kann die anaeroben Fäulnisvorgänge in der Zisterne bzw. dem Sammelbehälter ungewollt begünstigen. Unabhängig davon würden sich Unmengen ungewollter Waschmittelreste und ähnlichem in dern Behältern ablagern. Eine manuelle Reinigung wäre dann früher oder später unumgänglich.

      Da die manuelle Reinigung der Zisterne aufgrund des Aufwandes sicher nicht die erste Wahl darstellt (und in der Regel auch nur ca. alle 10 Jahre notwendig ist), käme es auf den Versuch an, das empfohlene Produkt „S-Pro® ZisternenKlar“ als einmaligen oder auch dauerhaft eingesetzten Desinfektor für Ihr Hauswasserwerk zu verwenden. Beachten Sie, dass dass Mittel NICHT in Zisternen, die direkt oder indirekt mit Grundwasser in Verbindung stehen, genutzt werden sollte / darf!

      Viel Erfolg

    2. Sehr geehrter Mike,
      auf KEINEN FALL!!! dürfen Sie das Abwasser der Waschmaschine in die Zisterne führen. Ein solcher massiver Nährstoffeintrag ist fatal und somit die Grundlage allen Übels. Dieses Abwasser gehört in die Abwasserkanalisation oder auf Umwegen in die Toilettenspülung und dann in die Kanalisation.
      Am besten leiten Sie dies sofort um, reinigen gründlich Ihre Zisterne und Ihr Filtersystem bzw. das ganze System und beginnen mit neuen Filtern und sauberer Zisterne erneut. Nur so können Sie von dem Problem wegkommen. mfg

    1. Hallo Luna,

      die Anwendungshinweise des Herstellers sind diesbezüglich ziemlich eindeutig:

      … S-Pro® ZisternenKlar ist für Anwendungen im Gießwasser und für Brunnenzisternen, die direkt oder indirekt mit dem Grundwasser in Verbindung stehen, nicht geeignet. …

      Wie an dieser Stelle beschrieben, stellt stellt S-Pro ein separates Mittel für die Anwendung in Brunnen, Springbrunnen und Zierbrunnenkreisläufen zur Verfügung, welches verspricht, u. a. Algen- und Geruchsbildung effektiv zu unterbinden.

  5. Hallo, da wir auf unserem Grundstuck nach bereits 1 Meter Grundwasser haben, haben wir von einer Regenwasser Zisterne abgesehen und stattdessen zwei 50cm hohe Sickerringe mit 1m Durchmesser und einen 70cm hohen Konus in die Erde gesetzt. Die Sickerringe sitzen auf 20cm Kies und um die Sickerringe wurde 50cm Kies verfüllt. Nach ca 4 Wochen fing das Wasser an unangenehm zu riechen. Wir nutzen das Wasser nur zum gießen und der Geruch verfliegt auch relativ schnell. Trotzdem würde ich es gerne abstellen, sollte es eine sinnvolle Lösung geben.

    Schöne Grüße
    Martin

    1. Hallo Martin,

      danke für Ihre Anfrage.

      Auch bei einer Sickeranlage können die oben erwähnten Faktoren maßgebend sein für die Geruchsentwicklung im Wasser. Kann ausgeschlossen werden, dass mangels Filterung kontinuierlich Fremdstoffe zugeführt werden, kann eine Behandlung mit den oben angesprochenen Zusatzmitteln sowohl akute als auch prophylaktische Abhilfe schaffen.

      Da Sie das Brauchwasser auch zum Gießen verwenden, wäre die Anwendung einer Kombination aus „GießwasserKlar“ mit „RegenwasserKlar-Tabs“ das Mittel der Wahl. Ersteres hilft bei der Stabilisierung der Wasserflora, und beugt dem Entstehen von organimschem Schwebematieral vor, zweiteres versorgt das Wasser mit bioverfügbarem Sauerstoff. Das Ganze gibt es als Bundle zum Kauf, siehe Abschnitt „Zusatz für Brauchwasser in Haus und Garten“.

      Wie immer gilt: Bitte die Sicherheits- und Anwendungshinweise des Herstellers beachten.

      Viel Erfolg

  6. Hallo, Danke für die tollen Informationen hier auf dieser Seite!
    Wir haben folgende Konstellation: Eine kleine 2 Kubikmeter Zisterne, die für WC Spülwasser genutzt wird. Wasser vom Dach läuft hinein (mit feinem Filter) und zusätzlich leiten wir Wasser aus einem Schacht hinein. Es ist ein ca, 2 Meter tiefer Schacht, den wir für unsere Wärmepumpe Sole Verteiler (Erdwärme) installieren mussten. Dieser läuft von unten immer voll Wasser (Hanglage) und muss daher angepumpt werden (automatische Pumpe).
    Da wir dachten, dass es schade ist dieses Wasser (ist ja quasi wie Brunnenwasser) in die Kanalisation laufen zu lassen, haben wir ein Rohr zum Zisterneneinlauf dafür gelegt. Somit läuft von Zeit zu Zeit dieses Brunnenwasser in die Regenwasserzisterne.

    Nun war es leider so, dass das Wasser in den WCS extrem nach faulen Eiern stank. Ich habe daraufhin die Zisterne komplett abgepumpt und neu mit frischem Leitungswasser befüllt. Daraufhin hat es bereits nach einer Woche wieder angefangen zu stinken.

    Jetzt haben wir erneut abgelassen und nachgeschaut, ob ein totes Tier oder Sonstiges zu finden ist, nichts vorhanden.

    Ich frage mich jetzt, ob das Brunnenwasser das Problem sein kann?

    Wenn es jetzt noch mal anfangen sollte zu riechen weiß ich nicht was ich noch tun kann. Auch mit dem Produkt „Gießwasserklar“ hatte es versuchsweise nichts geändert.

    Vielen Dank und viele Grüße

    1. Hallo Tobias,

      danke für das Lob, und Ihren Beitrag.

      Das von Ihnen beschriebene Szenario ist ziemlich spezifisch. Es ist möglich, dass das „Brunnenwasser“ das Problem verursacht. Auch wenn das Wasser aus dem Schacht über einen Feinfilter in die Zisterne geleitet wird, bringt es möglicherweise organische Verunreinigungen mit, die das Wachstum von Bakterien und anderen Mikroorganismen in der Zisterne fördern können. Diese Mikroorganismen produzieren die Schwefelverbindungen, die zu dem faulen Eiergeruch führen, den Sie wahrgenommen haben.

      Es ist wichtig zu beachten, dass Bodenwasser je nach Quelle und Bodenbeschaffenheit unterschiedliche Mineralien und organische Verbindungen enthält. Diese können das Wachstum von Mikroorganismen in der Zisterne fördern, was zu unangenehmen Gerüchen führen kann. Es ist daher wichtig, das Bodenwasser vor der Zuführung in die Zisterne zu testen und gegebenenfalls zu behandeln.

      Dazu kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage. Neben dem Einsatz des oben erwähnten „BrunnenwasserKlar“ von S-Pro (im Gegensatz zu dem von Ihnen erwähnten „Gießwasserklar“ mit breiterem Wirkungsgrad) wäre zu prüfen, ob der der verwendete Feinfilter das zugeführte Wasser auch wirklich zuverlässig von Partikeln und organischen Verbindungen reinigt. Auch die Behandlung des Wassers mit UV-Licht kann helfen, das Wachstum von Bakterien und anderen Mikroorganismen zu reduzieren.

      Es ist jedoch auch möglich, dass das Problem nicht auf das Brunnenwasser zurückzuführen ist. Es könnte andere Ursachen geben – in der Regel die unzureichende bzw. nicht vorhandene Belüftung oder eine zu hohe Belastung der Zisterne. Das Volumen der Zisterne selbst sollte mit 2 m³ nicht das Problem darstellen. Dennoch ist es wichtig, sicherzustellen, dass die Zisterne gut belüftet ist, um das Wachstum von anaeroben Bakterien zu verhindern, die Schwefelverbindungen produzieren können.

      Wenn das Problem trotz der genannten Maßnahmen weiterhin besteht, empfehlen wir, einen Fachmann hinzuzuziehen, der die Ursache des Geruchs genauer untersuchen kann. Beachten Sie bei dem Einsatz von Zusatzmitteln bitte – wie immer – die Produktkennzeichnung und -informationen.

      Wir wünschen viel Erfolg.

  7. Hallo!
    Erst einmal herzlichen Dank für die vielen Informationen und da es so aussieht, als würde man auch zeitnah gut beraten, auch von mir eine Frage.
    Wir haben nun seit 2 Jahren eine 11cbm-Zisterne verbuddelt und hatten bisher mit einfachem Laubabscheider und Einlauffilter immer gutes und klares Wasser, das wir als Gießwasser für unseren Garten verwendet haben. Nun hat – nach der langen Regenzeit – das Wasser angefangen zu stinken, und wir können sehen, dass weiße Flatschen und andere Kleinteile in der Zisterne herumschwimmen. Wenn wir Wasser zapfen, dann schäumt es weiß.
    Wir wollen nun die Zisterne leeren, reinigen, bessere Filter anbringen und die Dachrinnen abdecken/häufiger reinigen, fragen uns aber, ob wir das ganze Wasser wirklich in die Kanalisation entsorgen müssen oder ob man das Wasser im Garten (nicht gerade im Gemüse!) versickern lassen kann oder ob das aufgrund der Fäulnisbakterien schädlich für den Garten/Boden ist.
    Über eine zeitnahe Rückmeldung würden wir uns sehr freuen.

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